Unsere Kandidaten


Bundestagswahl-Direktkandidat
Willi Winkler 63 jähriger Gymnasiallehrer aus Laufen ist verheiratet und hat 5 erwachsene Kinder sowie 8 Enkelkinder. Allein schon aus dieser privaten Situation heraus nannte er die Familienpolitik als eines seiner Schwerpunktthemen. Hier ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass Familien nicht immer wieder benachteiligt und zu Gunsten wirtschaftlicher Interessen belastet werden. Um Eltern eine echte Wahlfreiheit bei der Erziehung von Kindern zu gewähren, darf nicht nur der Ausbau von Kindertagesstätten mit großen finanziellen Mitteln gefördert werden, sondern auch die Eigenerziehung durch die Eltern oder einer Tagesmutter muss stärker honoriert werden. „Ich glaube nicht, dass allen Verantwortlichen bewusst, ist, welche Folgekosten auf die Kommunen durch den derzeitigen Bauboom von Kindertagesstätten zukommen“, so der Laufener Stadtrat .
Neben der Familienpolitik möchte sich Herr Winkler auf Grund seiner beruflichen Erfahrungen auch für eine verbesserte Bildungs- und Energiepolitik einsetzen. „Gerade die Energiewende wird von vielen Bundespolitikern zwar immer wieder propagiert, aber dann werden wieder Entscheidungen und Gesetze getroffen, welche das Ziel behindern, statt voran zu bringen“, so der langjährige Kämpfer für erneuerbare Energien.

Landtagswahl
Direktkandidat Stimmkreis Traunstein
Helmut Kauer 52 Jahre, Service-Techniker in einem Entsorgungsbetrieb, ÖDP-Fraktionsvorsitzender im Traunsteiner Kreistag, nannte die Energie- und Verkehrspolitik als wichtiges Thema seiner Landtagskandidatur. Wir müssen Verkehr ganz neu denken und nicht Straßen neu bauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei ihm aber auch in der „Mitmach-Demokratie“, weshalb er sich schon seit Jahren für offenere Informationen und die Direkte Demokratie einsetzt. Deshalb ist er auch Mitglied bei Mehr Demokratie. Politik muss endlich wieder unabhängig werden, dazu muss die legale Bestechung von Abgeordneten mit Spenden beendet werden. Als Kreisrat erlebt er immer wieder wie das kommunale Selbstverwaltungsrecht durch den Freistaat Bayern ausgehebelt wird. Hier soll sich für die Kommunen was verbessern. Aber auch der Grundsatz „Wer anschafft zahlt" muss in allen Bereichen angewendet werden. In der Bildungspolitik muss endlich Bildung im Mittelpunkt stehen und nicht die Abschlüsse. Es muss endlich Schluss sein mit der hohen Zahl an nicht „ausbildungsfähigen" Jugendlichen. Wer etwas für die Gesellschaft leistet, muss dafür auch belohnt werden, deshalb spricht er sich für das Erziehungsgehalt der ÖDP und gegen das leistungslose Grundeinkommen aus.

Direktkandidatin Stimmkreis Berchtesgaden
Agnes Thanbichler, betonte, dass ihr die Entwicklung des ländlichen Raumes neben der Familien- und Bildungspolitik sehr am Herzen liege, wobei ein Schwerpunkt auf die Stärkung des regionalen Wirtschaftens gelegt sein müsse. Bestehende kleinräumige Strukturen in Landwirtschaft und Gewerbe dürften nicht immer weiter zerstört werden. Der Flächenverbrauch in Bayern liege deutschlandweit auf einem Spitzenplatz. „Wenn wir immer mehr Flächen für den Bau von Straßen und überdimensionierten Handelszentren und Industriegebieten versiegeln, verraten wir den ländlichen Raum und unsere Heimat“ so die vielseitig engagierte Stadt- und Kreisrätin aus Laufen.

Listenkandidaten aus der Region
Hermann Hofstetter, 51 Jahre Selbstständiger Unternehmensberater. Zum Dienstleistungsangebot zählen vor allem die ganzheitliche Gebäudekonzeption sowie der nachhaltige Gebäudebetrieb, wobei die Schwerpunkte die ökologische Auslegung, die optimale Nutzbarkeit und die Reduzierung der Folgekosten sind.
Andreas Huber (siehe unten)
Hans Baumgartner, Landwirt aus Saaldorf-Surheim, fordert die Besteuerung des Klimakillers Flugbenzin und tritt für eine zukunftsfähige, gentechnikfreie, bäuerliche Landwirtschaft, für die Energiewende und das Ende der gefährlichen Atomkraftnutzung ein.

Bezirkstagswahl
Direktkandidat Stimmkreis Traunstein
Dr. Thomas Graf, 63 Jahre, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Traunstein, Stadtrat in Traunstein, Kreisrat
Meine Wahlziele: Ich setze mich ein für eine frühzeitige intensive Förderung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher, für einen guten Start in ein möglichst selbständiges Leben. Die Familie muss im Mittelpunkt aller Hilfsangebote stehen. Deshalb mache ich mich stark für eine optimale Versorgung und möglichst kurzzeitige Krankenhausaufenthalte .Die stationäre Pflege in den Heimen muss bedarfsgerecht und menschenwürdig sein.

Direktkandidat Stimmkreis Berchtesgaden
Biolandwirt Andreas Huber aus Waging
Meine Wahlziele: Unsere Gesellschaft zerreißt immer schneller in Arm und Reich. Viele müssen den Alltag mit immer weniger Geld bewältigen. Zudem zeigt sich ein starker Anstieg bei psychischen Erkrankungen. Zwei dramatische Entwicklungen, die oftmals in Gewalt enden. Der Bezirk muss sich daher auch um die Vorsorge kümmern, dafür kandidiere ich. Als Landwirt erlebe ich die schnellen Veränderungen auch im Agrarbereich. Nicht nur steigende Pachtpreise und Flächenknappheit drücken die Stimmung ,sondern selbstverständlich auch die starken Fremdeinflüsse auf Produktqualität und die Preise sowie zusätzlich die Klimaveränderung. Hier sind innovative Ideen gefragt und echte Alternativen an denen auch ich täglich arbeite. Dies motiviert mich zusätzlich als Listenkandidat für den Landtag.

Listenkandidaten aus der Region
Peter Wolff, 45 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, Wohnhaft in Wonneberg, Dipl. Wirtschaftinformatiker in einer regionalen Bank, Gemeinderat. Ich setze mich ein für eine strategische Neuausrichtung der Energiepolitik zu Gunsten der erneuerbare Energien, einer dezentrale Einspeisung und hoher Energieeffizienz. Förderung von regionalen Wirtschaftskreisläufen Stärkung der Bürgerrechte und der direkten Demokratie grundlegende Änderung der Finanzierung der Bezirke (beispielsweise durch eine direkte Zuweisung von Steueranteilen über die Staatsregierung). Ausweitung der Kompetenzen des Bezirkstages (z.B. zukünftige Zuständigkeit für eine landkreisübergreifende Organisation des ÖPNV). Absage an eine Politik des ständigen Wachstums und Mehrverbrauchs.
Die Biologin Dr. Ute Künkele aus Petting betonte, dass ihr auf Grund ihres langen Engagements beim Bund Naturschutz der Umwelt- und Biotopschutz besonders am Herzen liege. Der Gewässerschutz, aber auch der Erhalt einen bäuerlichen Landwirtschaft sind für den in unserer Region so bedeutenden Tourismus sehr wichtig. Nachdem sie auch schon seit vielen Jahren als Lehrerin aktiv sei, forderte sie für den Bereich Bildung deutliche Verbesserungen. Sie erwähnte auch, dass sie aus eigener Erfahrung im Umgang mit Behinderten und Senioren viele Defizite beobachten konnte, auf welche sie als Bezirkstags-Listenkandidatin bei der Diskussion in der Sozialpolitik besonders hinweisen möchte.


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